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Das Wetter in Finnland

Obwohl Finnland zu den nördlichsten Ländern in Europa gehört, ist das dortige Wetter milder, als mancher vielleicht denkt. Das liegt daran, dass das Klima in Finnland hauptsächlich durch Luftströme beeinflusst wird und weniger durch Meeresströmungen. Deshalb sind die Durchschnittstemperaturen verglichen mit anderen Ländern, die sich auf einer ähnlichen Breitengradhöhe befinden, um fast zehn Grad wärmer. Einfluss auf das Wetter nehmen auch die Gebirge im Nachbarland Norwegen. Sie verursachen Föhnlagen und sorgen so für milde Temperaturen. Bei Ostwind sorgt das asiatische Kontinentalklima dagegen für niedrige Temperaturen. 

Klimadiagramm für das finnische Klima in Karesuando
Klimadiagramm für Karesuando in Finnland

Das finnische Wetter im Lauf der Jahreszeiten

Die Nächte im Sommer sind sehr kurz. Hoch im Norden Finnlands geht die Sonne sogar für mehrere Wochen nicht unter. Während der verhältnismäßig kurzen Sommer kann es relativ heiß werden. In Helsinki steigen die Temperaturen dann auf bis zu 22 Grad. Im Herbst fällt der meiste Niederschlag. Überhaupt ist das Wetter in Finnland das ganze Jahr über von Regen geprägt. Insgesamt fallen die Niederschläge aber nicht sehr reichlich aus. Am meisten regnet es im Südwesten. Im Frühling und im Herbst erreicht das Thermometer in der Regel keine Werte von über zehn Grad. Die Winter in Finnland sind kalt und vor allem dunkel.