Das Wetter in der Hauptstadt Damaskus
Damaskus liegt etwa 30 Kilometer östlich der Grenze zum Libanon und ca. 60 Kilometer nordöstlich der Golan-Höhlen, die von Israel besetzt sind. Die Hauptstadt Syriens liegt 690 Meter über dem Meeresspiegel, am Rand des Qasyun-Berges. Syrien, und somit auch Damaskus, liegt in der subtropischen Klimazone. Das Wetter in der Region zeichnen die sehr warmen Sommermonate Juli und August, sowie der sehr geringe Niederschlag in den Monaten Mai bis September aus.
Die Durchschnittstemperatur in Syrien beträgt über das gesamte Jahr gesehen 17,6°C. Im Juli und August sind jedoch Durchschnittstemperaturen von 26 - 27°C nichts Außergewöhnliches. In den Wintermonaten Dezember bis Februar sinken die Durchschnittstemperaturen dagegen auf 7 - 8°C. Insgesamt ist das Wetter in Syrien sehr trocken, in der Hauptstadt Damaskus ist es im Vergleich zum Rest des Landes allerdings noch einmal deutlich trockener, da die Stadt östlich des Gebirges "Anti-Libanon" liegt. Nicht nur in den oben erwähnten Sommermonaten regnet es sehr selten, auch im Jahresschnitt fallen gerade einmal 18 Millimeter Regen pro Monat, was letztlich ca. 224 Millimeter im ganzen Jahr macht. Zum Vergleich: In Deutschland fallen pro Jahr ca. 700 Millimeter.
Das Wetter in Syrien und Damaskus entspricht somit dem typischen Wetter im arabischen Raum, welches sich eben durch sehr warme und trockene Sommer sowie relativ kühle Winter auszeichnet.