Kein weißer Winter, was tun?
Nicht jeder Winter erfüllt den Wunsch vieler Menschen nach Schnee, der zu Aktivitäten wie zum Beispiel dem Skifahren, Schneemänner bauen oder Schlitten fahren nötig ist.
Nicht jeder Winter erfüllt den Wunsch vieler Menschen nach Schnee, der zu Aktivitäten wie zum Beispiel dem Skifahren, Schneemänner bauen oder Schlitten fahren nötig ist.
Frei nach dem Slogan „Es gibt kein schlechtes Wetter. Es gibt nur nicht angepasste Kleidung!“ haben wir Deutschen unseren Sommer, aber selbstverständlich auch unsere Reisen und Freizeitaktivitäten zu planen.
In Hamburg diskutieren seit Dienstag führende Meteorologen aus aller Welt über das Wetter, genauer gesagt extremes Wetter. Der sogenannte Extremwetterkongress findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt und soll die wichtigsten Fragen rund um Wetter und Klima klären.
Der deutschsprachige Raum erwartet spätestens am Wochenende erstmals in diesem Jahr sommerliche Temperaturen von bis zu 25 Grad. In ganz Österreich sowie im Süden von Deutschland gehen die Meteorologen von durchgehendem Sonnenschein bei wolkenlosem Himmel aus. Dieser Trend könnte lediglich zu Beginn der kommenden Woche kurz unterbrochen werden, soll sich danach aber bis mindestens Dienstag oder sogar Mittwoch fortsetzen.
Die Folgen der Zerstörung mehrerer Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima im Zusammenhang mit dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan sind derzeit noch nicht absehbar. Zwar gab es in den vergangenen Tagen immer häufiger hoffnungsvolle Nachrichten aus Japan, für endgültige Entwarnung sei es aber nach wie vor zu früh, wie es im selben Atemzug heißt.
Der Bundesstaat Queensland und seine Hauptstadt Brisbane im Nordosten von Australien sehen sich dieser Tage mit dem vielleicht schlimmsten Hochwasser ihrer Geschichte konfrontiert, zumindest aber seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen über das Wetter in Australien. Zahlreiche Städte und Gemeinde wurden schon vom Hochwasser in Australien überflutet, Brisbane könnte in den nächsten Tagen ein ähnliches Schicksal drohen.
In diesem Jahr legte der Winter in Deutschland einen echten Frühstart hin, was sich besonders im Süden und Südwesten sowie den Hochlagen der Bundesrepublik mit teils heftigen Schneefällen und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt bemerkbar machte. Noch härter wurde vom Winter allerdings die Schweiz getroffen, wo Schnee insbesondere in den Alpenregionen zu dieser Jahreszeit eigentlich nichts Besonderes ist.
Die Regenzeit in Israel, die eigentlich die sechs Monate von November bis April einnimmt, soll ihrem Namen auch in diesem Jahr nur bedingt gerecht werden. Davon gehen zumindest die Meteorologen des nationalen Wetterdienstes aus, die für Israel ein außergewöhnlich trockenes und mildes Wetter im Winter 2010/11 prophezeien.
Der Winter hält bereits in einigen Teilen der Bundesrepublik Einzug, womit sich unter anderem auch die Verkehrsteilnehmer auf das stark veränderte Wetter in Deutschland einstellen müssen. Dies gilt zwar vor allem für Autofahrer, die in erster Linie auf die richtige Bereifung achten müssen, aber auch für Radfahrer, die ihren Drahtesel einem Winter-Check unterziehen und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen sollten.
Die Wettervorhersage für China lässt zumindest für den Süden des Landes nicht Gutes erahnen. Nachdem der Taifun Megi zu Beginn der Woche über den Philippinen gewütet und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 km/h Chaos und Zerstörung über den im Pazifik gelegenen Inselstaat gesorgt hat, nimmt das Unwetter nun direkten Kurs auf die Region um Hainan in China.