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Erklärungsversuche für extremes Australien Wetter

Der Bundesstaat Queensland und seine Hauptstadt Brisbane im Nordosten von Australien sehen sich dieser Tage mit dem vielleicht schlimmsten Hochwasser ihrer Geschichte konfrontiert, zumindest aber seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen der Wetterdaten in Australien. Zahlreiche Städte und Gemeinde wurden schon vom Hochwasser in Australien überflutet, Brisbane könnte in den nächsten Tagen ein ähnliches Schicksal drohen. Weite Teile von Queensland wurden bereits zu Beginn der Woche zum Katastrophengebiet erklärt.

Während es für die Bewohner von Queensland und die unermüdlichen Helfer vor Ort derzeit nur darum geht, Menschenleben zu retten und die weiteren Schäden des Hochwassers in Grenzen zu halten, liefern Meteorologen aber auch schon erste Erklärungsansätze für das extreme Australien Wetter. Die Experten machen dafür weniger den Klimawandel verantwortlich, als vielmehr das Wetterphänomen La Nina, das in unregelmäßigen Abständen über dem Pazifikraum auftaucht und das Klima in Australien, Asien und Südamerika über Jahre hinweg maßgeblich beeinflusst.

Die genauen Zusammenhänge bei "La Nina" sind den Meteorologen noch ebenso unbekannt wie beim eng verwandten Wetterphänomen "El Nino", das sich in ähnlicher Art und Weise auf die genannten Gebiete auswirkt. Als gesichert gilt lediglich die Erkenntnis, das sowohl "La Nina" als auch "El Nino" bei ihrem Auftreten quasi für eine Umkehrung des Klimas sorgen. Wo vorher Regen war, herrschen fortan Hitze und Trockenheit bzw. umgekehrt. 

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